Vegan Box III – Die Überraschungsbox im Oktober

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Und schon wieder ist ein Monat vorbei…das merke ich immer dann wenn im Briefkasten mal wieder ein toller gelber DHL Zettel für mich liegt obwohl ich eigentlich gar nichts bestellt habe. Ach Kinners ich weiß ich schulde euch noch einen Bericht zum Veggie Sommerfest in Berlin…der kommt auch noch. Versprochen!

Nun aber erstmal zur Vegan Box im Oktober.

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Frei nach dem Motto : „Vollgepackt mit tollen Sachen, die das Leben schöner machen…“ kommt diese tolle Überraschungsbox daher. So viele tolle Sachen *hach* da weiß man gar nicht was man zuerst probieren soll.

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Fang ich mal mit bekannten Dingen an: Die Duschcremes von „treacle moon“ kannte ich bereits durch eine Stöberaktion im dm nach veganen Duschcremes. Ins Körbchen gewandert ist meine erste „ginger morning“ damals (natürlich neben dem Duft) vor allem wegen dem tollen Text auf der Rückseite „Übrigens kann man dieses Produkt nicht essen…es würde auch nicht schmecken. Getestet wurde es nur an uns selbst, nicht an Tieren.“ Fand ich einfach zu herrlich. An die „Coconut island“ hatte ich mich bisher allerdings noch nicht getraut, da sie mir einfach „too much coconut“ war, obwohl ich ein ausgesprochener Liebhaber dieses Duftes bin. Umso mehr habe ich mich gefreut sie in der Vegan Box zu finden und nun doch mal testen zu können. Und ich kann euch verraten: ich glaube die große Flasche wandert nächstes mal dann doch ins Körbchen 😉
P1030664Dann gab es auch noch allerhand für den Küchengebrauch.  Werde mir wohl nachher gleich mal so einen „Vanilla & Love“ Kaffeeersatz machen. Klingt nämlich genau richtig für mich als Kaffee-Abstinenzler 🙂

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Die Booja-Booja lebt leider auch schon nicht mehr. Schoko-Trüffel. SOOOOOOO Lecker. Wirklich! Konnte nicht an mich halten. Da trifft das Wort „süße Sünden“ 1000% zu. Von den KiWa Chips habe ich vorhin auch schon etwas genascht. Der „Obst- und Gemüse-Chips Mix“ besteht laut Zutatenliste aus Kochbananen, Süßkartoffeln, Maniok, Rote Beete und Pastinaken. Mal was anderes würde ich sagen. Allzuviel hatte ich davon allerdings leider nicht, da unser Kater sich die Tüte in einem unbeobachteten Moment geklaut hat. Als ich wieder in den Raum kam schnurpste es in einer Ecke und die halbe Tüte war leer…Also packe ich jetzt erstmal alles Katzen-sicher weg und hoffe dass ich die Tage dann auch endlich mal dazu komme meine noch ausstehenden Posts zu schreiben. Bis dahin wünsche ich euch schonmal ein schönes Wochenende 🙂

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Vegan Box II: Supi Salami, lecker-schmecker Krümel und Sonntagabend-Sofa-Tee

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Zwar liegt die neue Vegan Box schon seit einer ganzen Weile bei mir auf dem Schreibtisch und auch der dazugehörige Blogbeitrag steht auch schon einige Zeit auf meiner „to do“-Liste doch habe ich es wirklich erst heute geschafft mich mal dran zu setzen und euch von der Vegan Box im September zu erzählen.

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Wie auch schon beim ersten so auch beim zweiten Mal befiel mich ein Kribbeln in den Fingerspitzen als ich die Vegan Box in den Händen hielt. Was wohl diesmal drin ist? Allerhand das kann ich euch sagen:

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Als erstes ins Auge gefallen ist mir die „Gran Chorizo“von Wheaty, die wohl leckerste vegane Salami ever! Leider ist sie mit 5,79€ ziemlich teuer und wandert so nur relativ selten mal in meinen Warenkorb. Umso toller ist es dann natürlich wenn man so ein Lecker-Schmecker-Schätzchen in der Vegan Box findet 🙂

Die Mandel-Aprikosen Plätzchen von Sommer habe ich mittlerweile auch schon fast zu Ende gekrümelt. Sehr sehr lecker kann ich euch sagen! Auch sie getrockneten Früchte „Bisschen“ sind fast alle. Den Rest werde ich jetzt nach und nach noch durchtesten. Den „Geistesblitz“ Tee gibts sogar jetzt gleich.

September 2013

Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag Abend, genießt ihn am besten auch mit einer schönen heißen Tasse Tee auf dem Sofa 🙂

Vegan in Berlin Tag #2: über Vüchse, Viaskos und Vreundschaften

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Achtung Bilderflut! Oh man jetzt hab ich hier Bilder rausgesucht, zusammen gestellt, Collagen gebastelt und es sind immernoch so viele Fotos. Aber hey, ich bin eh so ein visueller Typ und ich hoffe einfach mal ihr auch. Dafür gibt es vielleicht ja weniger Text….Hoffentlich ^^

Los ging unser zweiter Tag in Berlin erst einmal mit dem Frühstück. Das war in unserem Hotelangebot zum Glück enthalten und so konnten wir uns vom Bett nahezu direkt an den Frühstückstisch begeben. Hier gab es so ziemlich alles was das Herz begehrt…und zum Glück auch ausreichend Essen für mich. Mit Obst hatten sie nämlich überhaupt nicht gegeizt. Äpfel, Bananen, Kiwi, Melone, Mango…alles da. Für alles Weitere habe ich einfach mal gehofft, dass die Marmeladen ohne Gelatine und die Brötchen ohne Milchzusatz sind. Ein bisschen schlechtes Gewissen war natürlich schon dabei, aber irgendwie wollte ich niemandem auf die Nerven fallen. Da es mir aber trotz Laktoseintoleranz gut ging gehe ich mal davon aus, dass alles gut war. Dazu gab es jedenfalls leckeren 100% veganen Früchtetee 😉

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So gestärkt haben wir erstmal den kompletten Vormittag im „Alexa“ Einkaufszentrum im Stadtzentrum verbracht. Denn hier gibt es einen „Change„! Ob ich will oder nicht, ich muss euch einfach von diesem tollen Unterwäschegeschäft erzählen, denn der Name ist hier Programm. Seit dem ich letztes Jahr dort war, konnte ich meine alten BHs eigentlich direkt weg schmeißen… Wirklich schockierend wenn man merkt, dass man frau jahrlang die falsche Größe getragen hat. Und ein 100% passender BH ist wirklich Gold wert. Wenn ihr mal in Berlin seid oder auch in einer anderen Stadt mit einem „Change“, dann geht da unbedingt rein und lasst euch bzw. eure Freundin vermessen & verzaubern! Die knapp 50€ pro BH sind wirklich erstklassig investiert. Versprochen!

Da man im Alexa wirklich ewig zubringen kann, war es letztlich der Hunger der uns wieder auf die Straße und damit zurück zum eigentlichen Thema geschickt hat: dem Essen. Zwei Ecken vom Alexanderplatz entfernt befindet sich nämlich einer von zwei „Wok to Walk“ in Berlin. Ein Tipp von Judith, denn ich kannte die Ladenkette noch gar nicht.

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Auf den ersten Blick sieht der „Wok to Walk“ natürlich aus wie jeder andere China Imbiss. Eine Blick auf die Karte verrät aber, dass das Konzept hinter diesem Laden ein bisschen anders ist. Denn hier kann man sein Essen mixen und zusammenstellen wie man gerade lustig ist. Man muss sich lediglich zwischen einer Basis (verschiedene Nudel- und Reissorten) entscheiden, die Favoriten dazu wählen und dann noch die passende  Soße aussuchen… Auch wenn das alles sehr nach „Subway“ klingt ist es doch für meinen Geschmack deutlich angenehmer und vor allem intuitiver. Alles wird anschließend frisch zubereitet, so dass man auch das Ei zu Nudeln bzw. Reis (welches normalerweise dazu gehört) noch abwählen kann. Die Basis mit etwas Gemüse und Soße kostet hier 4,30€. Je nach gewünschten Favoriten kommen hier noch jeweils bis zu 1,90€ dazu.

Für mich gab es nach kurzem Überlegen daher Reis (natürlich ohne Ei) mit Brokkoli, Cashewkernen und süß/saurer Soße. Für insgesamt 6,60€ zwar etwas teurer als ein normaler China Imbiss, dafür aber frisch und nach Wahl zubereitet. Sehr lecker!

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Vom Alexanderplatz ging es dann für uns weiter. Diesmal zu Fuß Richtung Brandenburger Tor. Unterwegs vorbei am Berliner Dom und dem Fernsehturm. Schnell noch ein Selbstporträt zum Beweis: wir waren wirklich zusammen hier.

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Am Brandenburger Tor herrschte das übliche Touristengetummel…und wir natürlich mitten drin. Da man sich mit über 1,80m irgendwie echt schlecht verstecken kann und zwei Frauen ohne männliche Begleitung offensichtlich auch nur schwer übersehen werden kam es dann dazu, dass uns die beiden Schauspielstudenten in Uniformen für ihre Fotos auserkoren haben. Natürlich alles nur zu Gunsten der Schauspielschule…jaja 😉

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Nach einer kurzen Erholung im Park hat uns Judiths Kumpel Stephan angerufen. Da er in der Pflicht stand uns als „Einheimischer“ ein bisschen herumzuführen (und natürlich auch adäquat vegan zu verköstigen) hatte er sich bei einer Bekannten ein wenig schlau gemacht und für unser Treffen am Nachmittag das Café „Vux“ auserkoren. Nach kurzer Neuorientierung auf dem Stadtplan ging es dann also wieder zurück zum Brandenburger Tor, mit der S25 zum Südkreuz und anschließend über den Ring bis nach Neukölln.

Zwei Straßen weiter und nach der Erkenntnis, dass wir genau in die falsch Richtung gelaufen sind kamen wir schließlich in der Wipperstrasse 14 und damit im Café „Vux“ an.

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Allein die zwei Straßen von der S-Bahn Station bis zum Café hatten eigentlich ausgereicht um mich davon zu überzeugen, dass es hier wohl nichts tolles veganes geben kann. Und dann kommt man durch die Tür des Cafés und ist plötzlich in einer ganz anderen Welt. Wie schön es hier ist!

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Das ganze Café ist überwiegend in weiß gehalten und unglaublich liebevoll eingerichtet. Über all finden sich kleine Details die dem Besuch ein kleines Sahnehäubchen aufsetzen. Sei es die schöne Stuckdecke, der tolle Echtholzfußboden oder die liebevoll ausgesuchten Sitzmöbel. Auch wenn alles irgendwie nicht zusammen zu passen scheint, im Café „Vux“ wird es zum Gesamtkonzept. Und dann gibt es da diese unglaublich tollen Torten. Schaut sie euch an…ein Gedicht.

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Für mich gab es ein Stück Aprikose-Nugat-Torte, Judith und Stephan hatten jeweils ein Stück Birne-Schoko-Torte. Ich habe versucht sie langsam zu essen, um wenigstens etwas die Jahre zu rechtfertigen, die ich sie wohl auf der Hüfte mit mir rumtragen werden. Aber sie war doch viel schneller weg als ich gucken konnte. Dazu gab es für mich einen Soja-Milchkaffee, Cappucino für Judith und Kaffee + Smoothie für Stephan.

Im Café „Vux“ wird alles auf pflanzlicher Basis selbst zubereitet und gebacken. Neben den hausgemachten Torten, Cookies und Cupcakes gibt es auch Waffeln mit heißen Früchten & Sojasahne. Kaffee und Trinkschokolade sind fair gehandelt und aus Bioanbau. Auf Wunsch kann man sein Getränk auch mit hausgemachtem Lavendelsirup oder einem Hauch Chili verfeinern lassen. Na wenn das mal Nichts ist. Und verschiedene Teesorten und Smoothies gibt es natürlich auch.

Wem das alles zu süß und kalorienhaltig ist, für den gibt es auch Bagels mit verschiedenen Belägen oder auf der Tageskarte leckere Suppen mit hausgebackenen Brötchen. Leider habe ich mir gar nichts über die Preise aufgeschrieben und weiß auch ehrlich nicht mehr was ich an dem Nachmittag bezahlt habe. Aber viel wars nicht und mein Studentenbuget hat allemal ausgereicht.

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Da der Kaffee sich irgendwann dann doch meldete, bin ich nochmal kurz aufs Klo gehüpft…und kurz verwirrt stehen geblieben, denn da schauten mich doch diese beiden Zettel an den zwei Türen an.  Oh man „Genderklos“ wie toll 🙂 Eine echt witzige Idee wie ich finde und hat auf alle Fälle ein Däumchen verdient. Wenn ihr in Berlin seid, schaut da echt mal rein. So ein tolles Café!

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Für den Abend haben wir uns dann noch Zuwachs geholt, diesmal aus meiner Freundesecke. Mit Lydia habe ich Abitur gemacht und wir haben seit dem Abschluss immer mal wieder Kontakt. Vor allem dann wenn ich einfach sprachlos vor dem Rechner sitze, weil ich die Fotos ihres letzten Shootings bestaune. Schaut mal rein, wirklich tolle Bilder! –> Black Silence Photography Sie lebt jetzt seit 5 Jahren mit ihrem Freund Adrian zusammen in Berlin und wenn wir einmal da sind, wollten wir uns natürlich auch treffen. Bester Ort dafür: das Veganz an der Warschauerstraße. Im gleichen Eingang befindet sich sowohl das „Goodies“ als vegane Imbiss- und Kaffeegelegenheit, als auch der „Avesu“ Schuhladen. Und wir konnten auch schon etwas lunsen, denn hier entsteht auch das neue Restaurant von Vegan-Koch Björn Moschinski. Das „Mio Matto“ wird voraussichtlich am 09.09.2013 eröffnen. Für alle Berliner: schaut vorbei uns sagt mir unbedingt wie es ist!

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Für das Abendessen haben wir uns dann aber doch 3 S-Bahnhaltstellen weiter zum Kottbusser Tor begeben. Mit kleinem Fußweg kommt man hier nämlich direkt zum „Viasko“ am Erkelenzdamm 49.

Das „Viasko“ ist ein rein veganes Restaurant…moment…rein vegan…das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen…REIN VEGAN! Oh man ist das toll! Da das Wetter an dem Abend noch so toll war, haben wir es uns trotz abnehmender Lichtintensität draußen gemütlich gemacht, die Karte studiert und letztendlich ordentlich zugelangt.

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Für Stephan gab es „Seitan-Estragon-Ragout mit hausgemachten Serviettenknödeln und grünen Bohnen“ (l.u.), Judith und ich hatten „Capellini in Zitronengrassauce mit glasiertem Fenchel und gerösteten Pinienkernen“ (l.o.), „gegrilltes Focaccia mit hausgemachter Seitan-Piccata, Knoblauch-Cashewcreme, Avocado, Tomate und Rukola“ für Adrian (r.o.) und irgendwas anderes total lecker aussehendes für Lydia (r.u.). Dazu für jeden einen Smoothie und dank Stephan auch ein Glas Weißwein. Ich würde sagen wir haben es uns rundum gut gehen lassen.

Zwar sind die Preise im Viasko schon etwas höher (für eine Hauptspeise zahlt man zwischen 8,50€ und 13,90€), aber dafür ist es ja auch ein Restaurant und keine Imbiss-Bude. Geschmacklich hat es auf alle Fälle 200% überzeugt und ich würde mal vermuten, dass man mich dort nicht zum letzten Mal gesehen hat 🙂

So nun hab ich doch mehr geschrieben, als ich beabsichtigt hatte, aber ich hoffe natürlich dass ich euch ein paar Anregungen geben konnte. Ein weiterer Bericht folgt die Tage noch, denn imnmerhin war Veggie-Sommerfest in Berlin und das will ich euch natürlich nicht vorenthalten.

Vegan in Berlin Tag # 1: Check-in, Schlemmerei und gute Aussichten

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Es gibt Momente im Leben, die scheinen wie gemalt, vorherbestimmt oder einfach nur ein glücklicher Zufall zu sein. Zwei Menschen lernen sich kennen und es stimmt einfach. Einige wenige Male habe ich sowas schon erlebt und dass es solche Begegnungen gibt, lässt mich irgendwie an ein bisschen Magie in dieser Welt glauben. So ähnlich ist es auch passiert, als ich meine Freundin Judith angequatscht kennengelernt habe. Nach ein paar Monaten Bekanntschaft direkt von Freundschaft zu sprechen, scheint irgendwie ein wenig vermessen, aber ich fange an an Seelenverwandtschaft zu glauben. Eine andere Erklärung würde lediglich genetische Verwandschaft liefern, aber die können wir (leider) ausschließen. Das wäre ja doch zu schön… Belassen wir es also bei „Schwestern im Geiste“ und kommen zum eigentlichen Thema: unser Frauen-Wochenende in Berlin.

Diese spontane „Schnaps-Idee“ kam uns als Judith über den Newsletter von „travelzoo“ das Angebot einer Doppelübernachtung im 4 Sterne Hotel „Park Plaza“ in Berlin für unglaubliche 50€/Person bekommen hat und niemanden hatte der mitfahren wollte. 50€ für 3 Tage Berlin? In einem 4 Sterne Hotel? Da sag ich doch nicht Nein! Es ist zwar schon ein bisschen abenteuerlich mit jemanden gleich 3 Tage am Stück verbringen zu wollen, den man erst seit gut 3 Monaten kennt, aber ich dachte ein Versuch kann nicht schaden und ich brauchte wirklich mal ein paar Tage Tapetenwechsel. Gesagt, getan und auf ging es dann letzte Woche Donnerstag in die Bundeshauptstadt.

Dem Geldbeutel sei Dank Der Umwelt zuliebe natürlich mit einer Mitfahrgelegenheit. Nach knapp 2,5 Stunden Fahrt kamen wir in Adlershof an…Wo? Ja ungefähr so haben wir dann auch auf den Stadtplan geschaut und mussten uns erst einmal orientieren. Mit der S-Bahn ging es dann aber ohne Probleme direkt zum Hotel an der Landsberger Allee fast schon in Herzen von Berlin.
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Und das Hotel ließ wirklich nicht zu wünschen übrig. Groß, modern, tolles Zimmer, klasse Aussicht. So kann man sich das gefallen lassen. Viel Zeit zum Entspannen haben wir uns aber nicht gegönnt. Unsere Mägen knurrten bereits ungeduldig und so ließen wir unser King Queen-Size Bett erst einmal unangetastet, schwangen uns wieder in die S-Bahn und fuhren nach Friedrichshain zu Yoyo-Foodworld und damit zur ersten Station auf meiner kleinen kulinarischen Rundreise durch Berlin.

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Das Yoyo-Foodworld kannte ich schon vom letzten Jahr, als ich mit meinem Herzkönig in der Hauptstadt war. Das Yoyo gibt es bereits seit 2008 und ist ein rein veganes und rauchfreies Bio-Fast-Food-Restaurant, in dem es nicht nur Burger mit Pommes, sondern auch Pizza, Käsespätzle, Suppen, Gyros, Salate und Wraps gibt. Zu Trinken gibt es neben verschiedenen Kaffeespezialitäten, Bio-Bier und Bionade auch Sojamilchshakes und Lassi. Als Nachtisch werden je nach Angebot verschiedene Kuchen verkauft.

Im Sommer kann man sich bequem auch draußen hinsetzen und das typische Friedrichshainer Leben genießen. Das heißt, dass wirklich alles irgendwie jung, bunt und alternativ ist.

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Für mich gab es diesmal einen „sChicken Schnitzel Hawaii“ Burger für 3,50€ und eine Bionade für 1,80€. Insgesamt sind die Preise im Yoyo wirklich sehr moderat. Die Burger kosten zwischen 3 und 4€, die Pizza zwischen 5 und 6,50€. Für Getränke zahlt man nie mehr als 2,70€. Ein bisschen „Imbis-Buden-Stil“ muss man im Yoyo aber schon ab können. Dafür ist das Personal sehr nett und das Essen wirklich lecker. Mein Burger war auf alle Fälle ein Traum! Und leider genauso schnell auch weg.

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Vom Besuch bei Yoyo-foodworld bin ich zwar 100% satt geworden, aber wie es immer so ist: für Eis ist nochPlatz! Da fällt mir ein, dass ich noch gar nichts von der tollen Berlin-vegan-App geschrieben habe.

Das muss ich sofort nachholen:

Es gibt eine App für alle veganen Smartphone-Besitzer und jene die es werden wollen. Und das kostenlos! Wenn ihr mal wieder in Berlin seid, ladet sie euch auf alle Fälle aufs Handy. Die „Berlin vegan“ App lokalisiert euren Standort und zeigt euch dann je nach Wunsch die nächstgelegenen Restaurants, Imbisse, Eiscafés oder die nächsten Einkaufsmöglichkeiten mit veganem Angebot an. Einfach toll!

Genauso habe ich dann auch auf meinen spontanen Eishunger reagiert: App an, „Eisdiele“ ausgewählt und *schwups* auf zum „Eisbärliner“ in 800m Entfernung. Hier gibt es neben „normalen“ Milcheissorten auch veganes Eis auf Soja- bzw. Fruchtsorbetbasis. Die veganen Sorten sind hier durch eine blaue statt rote Beschriftung zu erkennen. Und die Eiswaffeln sind natürlich auch vegan. Oh wie mir da das Herz aufgegangen ist! Für mich gab es dann direkt 2 Kugeln pures Glück für 2€, einmal Sojavanille, einmal Cassis. SO LECKER! Lange gelebt hat das Eis nicht, aber dafür ist es zum Glück ja auch nicht gemacht 🙂

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Nach dem Essen ging es für uns dann direkt weiter: ein bisschen Sight-Seeing muss natürlich auch sein. Mit der S-Bahn direkt zu den Hackeschen Höfen. Ein bisschen Schlendern, viel zu teure Mode anschauen und natürlich das Mauerwerk streicheln. Danach ging es Judith auch schon viel besser und wir konnten wieder rein in die S-Bahn und weiter bis zum Potsdamer Platz.

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Nach kurzer Orientierung, verwirrter Nachfrage im Foyer der Deutschen Bahn und der Erkenntnis, dass wir im falschen Gebäude sind, ging es weiter zum „Panorama“ am Potsdamer Platz 1. Für 4€ kann man hier mit dem schnellsten Fahrstuhl Europas (in 21 Sekunden in den 24. Stock) auf das Dach rasen und danach die Rundumsicht über Berlin genießen. Eine super Alternative für alle die die 10€ für den Fernsehturm nicht investieren wollen, aber trotzdem einmal hoch hinaus möchten. Ganz nebenbei gibts dann auch Fotos auf denen eines der Wahrzeichen Berlins wirklich drauf ist und man nicht nur drauf steht 😉

Aber irgendwann ist man dann auch genug ringsrum gelaufen und hat ausreichend Luftaufnahmen gesammelt, so dass man in 21 Sekunden auch wieder die 24 Stockwerke nach unten nimmt und froh ist, wenn der Druck auf den Ohren wieder nachlässt.

Mit noch einer Stunde Zeit bis Landenschluss haben wir es gerade so noch in den „Desigual“ Shop am zoologischen Garten geschafft. Der Laden hat wirklich Suchtpotential, aber glücklicherweise bremst einen der Kontostand doch etwas aus. Tolle Klamotten, hammer Preise! Ein Kleid musste es dann aber doch sein *lalala*…

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Wieder mit Hilfe der Berlin-vegan App haben wir dann in der Nähe das „Mamma monti“ in Charlottenburg gefunden. Ein kurzer Blick auf die Preisliste hat und jedoch dazu bewogen zum Inder 5 Häuser weiter zu wechseln. Im „Kabir“ gab es dann für mich „Subji“ (Gemüse in Currysoße mit Reis) und „Navrattan Korma (Gemüsestückchen mit Käse und exotischen Früchten in milder Sahne Soße) für ovo-lakto Veggie Judith. Mit einem milden Mango-Schnaps als Nachgang haben wir diesen tolle Tag dann gemütlich ausklingen lassen und sind nach den 45min Rückfahrt auch direkt eingeschlafen.

…Happy Kuh e.V. – Ein wundervoller Nachmittag bei glücklichen Kühen

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Wenn mein Herzkönig eins weiß, dann dass es mir Kühe total angetan haben. Es wundert ihn auch schon gar nicht mehr, wenn meine Stirn regelrecht an der Autoscheibe klebt, weil wir mal wieder an einer kleinen Gruppe dieser wunderschönen Geschöpfe vorbei fahren. Leider konnte ich ihn noch nie dazu bewegen zum Kuh-streicheln anzuhalten, was vielleicht auch besser so ist…wer weiß um wie viele Stunden sich sonst die Weiterfahrt verzögern würde. 😉

Aber auch wenn es immer total idyllisch aussieht, wie diese großen Tiere über die Sommermonate auf den Wiesen stehen, weiß ich heute, dass nicht viele Tiere dieses Glück teilen. Während unserer Familienurlaube vor 15 Jahren (oh je bin ich alt…) haben wir mehrfach Urlaub auf dem Bauernhof gemacht. Das war einfach toll! Den ganzen Tag im Stall verbracht, Kühe gefüttert, beim Melken geholfen, die Kälber versorgt und sogar 2 Geburten auf dem Hof miterlebt. Wie könnten Ferien besser sein?! Ein paar Dinge habe ich aber während unserer Aufenthalte aber nie so ganz verstanden: warum dürfen die Kälber nicht bei ihren Müttern bleiben, sondern werden direkt nach der Geburt in eine kleine Box gesperrt? Wieso werde ich komisch angeschaut, wenn ich ihnen reihum Namen gebe und warum dürfen nur die Bullen draußen auf der Weide sein, während die Weibchen drinnen im Stall auf Steinplatten stehen? „Das ist eben so.“ Wurde mir dann erklärt, „Kühe sind dazu da Milch zu geben. Das sind eben Nutztiere und keine Haustiere wie Katzen oder Hunde.“Präsentation1Dass das Mensch-Kuh-Verhältnis so nicht sein muss, ist vielen, denke ich, gar nicht so bewusst. Die vorherrschende Meinung ist immernoch, dass Kuhmilch trinken gesund ist, da sie wertvolles und vor allem für uns notwendiges Calcium für den Knochenaufbau liefert. Tatsächlich wird für den Abbau der Milch in unserem Körper mehr Calcium benötigt, als es liefert. Die klassische „Milchmädchenrechnung“ also die ihrem Namen hier wirklich alle Ehre macht. Aber zurück zu den Kühen ^^

Ein ganz ganz tolles Projekt zum Thema „Kuhschutz“ haben vor knapp 4,5 Jahren Sebastian und Mariela von Happy Kuh e.V. ins Leben gerufen. Sie geben auf ihrem Land ehemaligen Milchkühen, Kälbern und vor dem Schlachthof geretteten Tieren ein neues Zuhause. Da dieses tolle Projekt absolut unterstützenswert ist, hat unsere liebe Anna vom Café [fau] dieses Jahr kurzerhand eine Kuh-Patenschaft übernommen und seither kommt das Trinkgeld aus dem Café der Kuh „Gayatri“ alias „Ronja“ zugute. Als „Gayatri“ dann vor knapp einer Woche ihr Kälbchen „Madhura-Candra“ zur Welt brachte, war es nun doch einmal Zeit der Patenkuh einen Besuch abzustatten. Um das Ganze perfekt zu machen war dann auch noch ein Platz im Auto frei und so durfte ich mitfahren 😀 SOOOOOO KUHL!!!

PS: Wer sich über die lustigen Namen der wundert, die man dreimal lesen muss um sie halbwegs korrekt aussprechen zu können, dem sei verraten, dass alle Kühe bei Happy Kuh nach indischen Göttern benannt werden. Schöne Idee, wie ich finde.
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Ich habe leider absolut vergessen mitzuzählen wie viele Kühe mittlerweile vor der Haustür von Sebastian und Mariela wohnen. Aber sie sind soooo schön! Wir durften direkt mit zu den Tieren auf die Wiese und um die Wette streicheln. Ganz schön groß so eine Kuh aus der Nähe, gelle Franzi?! Anna und ihr Mann Hannes hatten auch direkt leckere Geschenke für die Kühe mit: eine ganze Schachtel voller Äpfel und Möhren. Die waren schneller verputzt als wir gucken konnten und Hannes hatte ganz schön zu tun die Tiere davon zu überzeugen, dass er nun wirklich (!) nichts mehr zu essen für sie hat.

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Nach einer kleinen Runde über das Gelände haben wir auch noch die andere Kuh-Gruppe auf einer zweiten Wiese besucht. Neugierig muhend wurden wir von Herdenchef „Virya“ begrüßt. Und nachdem wir für vertrauenswürdig erklärt wurden folgte auch der Rest der Herde. Sebastian hat uns dann noch einiges über das Schicksal der einzelnen Tiere erzählt und wie sie zu Happy Kuh gekommen sind.

Ich wäre am liebsten noch viel länger geblieben, aber wie heißt es immer: man soll gehen, wenn es am Schönsten ist. Also haben wir uns von Sebastian und seinen glücklichen Kühen verabschiedet und sind mit vielen tollen Bildern und vor allem Erinnerungen an einen wundervollen Nachmittag wieder nach Hause gefahren.

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Juhu juhu die erste Vegan Box ist da!!!

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Ja ihr Lieben in lebe tatsächlich noch. Ich hoffe ihr verzeiht mir die mega lange Pause, ich habe wirklich oft an euch gedacht! Irgendwie wollte es nicht so richtig flutschen in letzter Zeit. Zu viel zu tun, immer an zwei Orten gleichzeitig sein, arbeiten gehen, die schier endlosen Masterarbeitsdaten tippen und dann auch noch eine derbe Schreibblockade. All das zusammen ergibt dann fast zwei Monate Blog-Abstinenz. So ganz bin ich auch immer noch nicht wieder da, aber der Post muss heute einfach sein 🙂

Als ich nämlich heute meinen Briefkasten geöffnet habe und einen wunderschönen gelben Zettel von DHL in der Hand hielt war mir erst gar nicht klar was ich denn bestellt haben sollte. Aber als ich dann von dem lieben Nachbar in der ersten Etage ein kleines Paket mit der Aufschrift „VEGAN BOX“ überreicht bekommen habe stieg meine Neugier ins Unermessliche. Fast wie Weihnachten 😉P1020881Für alle die die „Vegan Box“ noch nicht kennen und wie ich auch noch nie wirklich etwas von einer „Box“ gehört haben, hier eine kleine Erklärung:

Im Internet kursieren die verschiedensten Arten von „Überraschungsboxen“, die sich wohl am besten mit den „Wundertüten“ aus meiner Kindheit vergleichen lassen. Irgendwie eine Version von „sich selbst beschenken und überraschen lassen„. Finde ich toll 🙂 Vor ein paar Monaten wurde dann das Erscheinen einer Vegan Box angekündigt, die genau das macht: vegane Produkte in einen Karton verpacken und verschicken. Ins Leben gerufen wurde die „Vegan Box“ von Veganerin/Sportlerin/Journalistin/Hobbyköchin Katharina Heine und kann sowohl als kleine (14,90 Euro) als auch als große Version (24,90 Euro) bestellt werden. Diese kommt dann wie eine Abo einmal im Monat per Post direkt zu euch nach Hause. Wenn das Geld knapp ist oder ihr keine Lust mehr habt, kann man sie auch jederzeit wieder abbestellen. Da ich total auf Überraschungen stehe und gerne mir unbekannte Sachen testen (und euch natürlich auch vorstellen) möchte, habe ich mich daraufhin dann auch direkt, wenn auch erstmal nur für die kleine Box, angemeldet (Studenten-Budget und so …).

So nun will ich euch und auch mich mal nicht länger schmoren lassen: Es wird ausgepackt!

P1020869Sieht schonmal sehr umfassend aus. Als erstes sind mir die „Buddha Bears“  Gummibärchen von „mind sweets“ in die Hände. Danach habe ich mich weiter nach unten „gewühlt“ (die Box ist mit Holzwolle ausgepolstert, das macht es nochmal spannender^^) und zweimal Schoki entdeckt. Einmal „Vego“-Schokolade mit ganzen Hasenüssen und eine weiße „Bar Clif“-Schokolade mit Macadamia Nüssen. Beide muss ich unbedingt vor meinem Herzkönig verstecken, der ein echtes Eichhörnchen ist. Danach kam der glutenfreie „Bruscheto“ Brotaufstrich der sehr sehr lecker nach rotem Pesto riecht (Memo an mich: Brot kaufen). Nach weiterem Wühlen kam noch eine Instant-Tomaten-Basilikum Suppe, eine Flasche Sojaöl, eine wunderbar durftende Seife, Pröbchen für Gesichtscreme und Shampoo sowie etwas Infomaterial und die neueste Ausgabe von „natürlich vegetarisch“ zum Vorschein.

Präsentation1Also ich bin auf alle Fälle zufrieden und freue mich immer noch sehr über meine erste vegane Überraschungsbox. Wenn ich euch jetzt ein bisschen Lust auf eure eigene Box gemacht habe, könnt ihr diese hier bestellen. Ich mach mich jetzt über die Schoki her und wünsche euch noch einen schönen Tag 🙂

Frisches vom Grill: Apfel-Zucchini Spieße

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Da ja nun endlich so etwas wie Sommer Einzug zu halten scheint, ist natürlich die Frage aller Fragen: Was packe ich nur auf den Grill? Da wohl vor allem die Thüringer ein sehr grill-wütiges Völkchen zu sein scheinen, brennt hier im Sommer nahezu überall das heiße Metall. Obwohl es bei der Therminologie noch einige Unstimmigkeiten gibt (heißt es nun „grillen“ oder „braten“; ist es ein „Rost“ oder ein „Grill“ und sind es nun „Roster“ oder „Bratwürste“?), sind sich bei dem „Was“ die meisten einig: es muss eine Thüringer und/oder ein in Bier eingelegtes Rostbrätel sein.

So wächst man auf und alles ist gut…bis man Vegetarier_in/Veganer_in wird und die Hauptspeisen auf dem Grill irgendwie nicht mehr in Frage kommen. Da mich ähnliche Ratlosigkeit befallen hatte, als ich vor nun fast 4 Jahren Veggie wurde habe ich mir irgendwann dieses Buch gekauft:

IMGP6320Einziges Manko: es befinden sich sogut wie keine Bilder in diesem Buch. Obwohl ich finde, dass die (möglichst bunten und tollen) Bilder in einem Kochbuch (mit) das Wichtigste überhaupt sind, kann ich dieses Buch aber uneingeschränkt weiterempfehlen. Es beinhaltet wirklich richtig tolle Rezeptideen rund um die gemütliche Nahrungszubereitung unter freiem Himmel und lässt (fast) keine Wünsche offen. Die fehlenden Fotos bekommt ihr von mir 😉

So lange genug geschwafelt, hier mein Lieblingsrezept aus dem Buch: Apfel-Zucchini Spieße!

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Ihr braucht (für ca. 10 Spieße):IMGP6130

  • 2 Zucchini
  • 2 Äpfel
  • 2 kleine Zwiebeln
  • Holzspieße

Für die Marinade:

  • 2-3 EL Rapsöl
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Rotweinessig (geht auch Cherryessig)
  • 2 TL Roh-Rohrzucker (oder etwas anderes zum Süßen)
  • 2-3 TL Currypulver
  • 1 TL fein gehackten Thymian (frisch oder getrocknet)

Und so gehts:

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1. Zucchini in ca. 0,5 – 1 cm dicke Scheiben schneiden, Äpfel vierteln und dann 2mal quer schneiden, Zwiebeln in Halbmonde

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2. abwechselnd je eine Zucchinischeibe, ein Apfelstück und einen Zwiebel-Halbmond auf einen Holzspieß stecken bis dieser voll ist; so weiter machen bis alles verbraucht istIMGP6139

3. die Marinade aus den übrigen Zutaten anrühren und die Spieße von beiden Seiten bestreichen. Die Spieße sollten nun min 15min ziehen (über Nacht im Kühlschrank ist aber auch ok).

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4. Dann ab damit auf den Grill. Ich lege dafür immer Alufolie unter. So können die Bratwurst-Getreuen ihren Grill „traditionsgemäß“ mit Speck einreiben und mich störts nicht. Bei Gelegenheit immer mal wieder wenden bis es etwas „angebrutzelt“ ist. Am Schluss kann man noch etwas von der (eventuell) übrigen Marinade darüber streichen.

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5. Schmecken lassen! Bei mir gab es noch Kartoffelsalat nach Oma`s Rezept (Rezept folgt) und eine Packung „Vegan Grillmix“ von Veggyness (zu bekommen bei tegut) dazu. Sehr sehr lecker! So schön kann die (vegane) Grillsaison sein 🙂

Veggie Sommerfest 2013 in Jena

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Endlich mal wieder ein wunderschöner Sommertag in Jena. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und am Johannistor ist Veggie Sommerfest. Nichts wie hin!
IMGP63042Gestern ging das Veggie Sommerfest in die zweite Runde. Während im letzten Jahr alles noch auf dem Ernst Abbe Campus stattfand, wurde die Veranstaltung diesmal ins „Faulloch“ (dem Platz direkt neben dem Johannistor) verlegt.

Direkt am Eingang zum Platz begrüßte uns das „Grunz-Mobil“ der Albert Schweitzer Stiftung, welches wohl auch dem letzten Fußgänger auf die Idee gebracht haben sollte um was es bei dieser Veranstaltung gehen sollte: die Menschen über Tierrechte informieren und mit leckerem veganem Essen begeistern.

421935_275006362639830_491337553_nObwohl wir erst gegen 15 Uhr zum Johannistor kamen (und damit die ersten zwei Stunden bereits verpasst hatten), habe ich mir jedoch sagen lassen, dass um die Mittagszeit ordentlich was los gewesen sein muss. Am Nachmittag waren aber schätzungsweise immernoch zwischen 50 und 100 Leute da. Natürlich kann man nicht sagen wie viele davon Veggies waren und wieviele wirklich nur mal „reingeschnuppert“ haben.

Während ich voller Genuss meine erste Curry-Vurst mit Brötchen gegessen und Limo getrunken habe, fing dann auch der Redebeitrag von Daniela Böhm an. Da die Plätze vor der Bühne, dem schönen Wetter sei Dank, komplett in der Sonne standen, haben wir es uns (wie die meisten anderen auch) am Rand im Schatten gemütlich gemacht. Ich weiß nicht recht woran es liegt, aber solche Lesungen/Redebeiträge wirken auf mich immer als wäre ich auf einer Kundgebung. Sehr schade, denn ich denke dass so etwas auf nicht-veggies irgendwie abschreckend wirkt.

IMGP6310Die Zeit vor, während oder nach dem Essen konnte man dann auch direkt zum Stöbern nutzen. Unter den zahlreichen Infostände waren neben der Albert Schweitzer Stiftung auch „Animals‘ Angels“, „Ärzte gegen Tierversuche“, das „PETA2 Streetteam Jena“, „Sea Shepherd“ und der „Vebu“ sowie die Organisatoren des Festes von „Animal Rights Watch“ Thüringen vertreten. Hier konnte sich dann in aller Ruhe informiert, ausgetauscht oder einfach nur „geschnackt“ werden. Für Kostproben und vegane Gaumenfreuden sorgten die „VleischVabirk“, „MyCookies“ und die „Veganstraße“ von Luigi Temporin. Wie auch im letzten Jahr hatten die Backfeen von „Animal Rights Watch“ auch wieder selbstgemachte Kuchen dabei. Da wusste man gar nicht wo man sich zuerst durchfuttern sollte. Gerne hätte ich noch eine Wrap von der Veganstraße probiert, aber wie es halt immer so ist: wer zu erste kommt malt isst zuerst und als ich dann kam war alles alle ^^ Mein Herzkönig hatte sich derweilen spontan in den Hanftee von „MyCookies“ verliebt und den restlichen Nachmittag kaum noch über was anderes geredet außer „Wir brauchen daheim auch so einen Tee.“veggie SommerfestZurück auf unseren schattigen Plätzchen gab es etwas Psychedelic-Rock von „Flowers Grey“ zu lauschen. Musik ist auf Festen natürlich immer eine super Idee, da sie Leute anlockt und gute Laune verbreitet. Dem gleichen Zweck kamen später dann auch „Hisztory“ nach. Kleiner Wermutstropfen war allerdings die Lautstärke, die bei Liveveranstaltungen aber wahrscheinlich kaum zu vermeiden ist. Für die Kleinsten (sowohl für Vier- als auch Zweibeinige) war es dann keine gute Idee mehr in der Nähe der Bühne zu sein und auch für uns andere wurden Gespräche etwas schwierig.

Aber ich will gar nicht viel meckern, immerhin war es ein wirklich schöner Nachmittag im Herzen von Jena und ich hoffe sehr, dass solche Veranstaltungen regelmäßiger werden und immer mehr Leute anziehen. Für nächstes Jahr würde ich mir gerne noch ein paar mehr Stände wünschen und der Veranstaltung eher einen Spaß- denn einen politischen Faktor geben. Veganes Essen ist super lecker auch ohne den erhobenen Zeigefinger, deswegen fände ich die Infobeiträge an den Infoständen besser aufgehoben als auf der Bühne. Etwas leisere Musik aus der Dose fände ich für die längen Pausen zwischen den Bands auch nicht schlecht. So kann man sich weiter gut unterhalten und es werden trotzdem noch Leute „von draußen“ angelockt. Wie auch immer die Planung aussieht nächstes Jahr bin ich auf alle Fälle wieder dabei!

[la ka rot] mehr als nur Hasenfutter

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Mein Herzkönig hat mal wieder eine seiner fixen Ideen…er muss unbedingt ein Faltrad haben…ein was? Klapprad? Nein nein ein Faltrad. Ein Fahrrad, welches sich durch wenige Handgriffe in ein tragbares Paket verwandeln und damit auch zur Fahrrad-Sperrzeit mit in der Straßenbahn transportieren lässt…gewusst wie, wa? Diese optisch zwar nicht so anspruchsvollen Zweiräder gibt es in England schon zu Hauf`, hier sind sie allerdings nur in ausgewählten Fahrradläden zu bekommen…einer davon ist in der Lutherstadt Halle und damit doch gute 1,5h Zugfahrt von Jena entfernt. Wie es aber immer so ist wenn der Herr sich was in den Kopf gesetzt hat…wir also heute auf nach Halle.

Die Bahnfahrt erwies sich als sehr entspannend (die zugestiegene 50-köpfige Schulklasse hatte sich zum Glück für einen anderen Wagong entschieden) und auch der Weg vom Bahnhof zur Straßenbahn war schnell gefunden. Bezahlen, einsteigen und los gehts…zunächst zum Fahrradladen „Fahrradies„. Nach einigen Testfahrten auf den 4 im Laden vorhandenen Brompton-Exemplaren (zugegebenermaßen sieht mein 1,88m großer Gatte auf dem Rad gar nicht so doof aus wie gedacht) standen die zu bestellenden Features für sein Faltrad fest und wir konnten uns der Füllung unserer leeren Mägen widmen. Zum Glück hatten wir uns im Vorfeld bereits via Internet informiert, wo wir denn in Halle etwas zwischen die Kiemen bekommen können und haben uns für das [la ka rot] in der Nordstadt entschieden.
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Der erste Eindruck: sieht `n bissel aus wie das yoyo Foodworld in Berlin… alternativ, bunt und gemütlich. Im kleinen aber feinen „fingerfood“ Restaurant [la ka rot] gibt es alles was das fast-food Veganer-Herz begehrt (obwohl auf dem Schild von „vegetarian“ die Rede ist, habe ich hier nichts gefunden, das nicht vegan ist). Von Currywurst über Salat und Saitanburger bis „Wickelfladenbrot“ bleiben keine Wünsche offen. Für 2,40€ (bzw. 3,40€ für die große Portion) mehr kann man hier wahlweise auch Korketten oder Pommes zum Menü dazu bestellen. Auch die restliche Karte ist für den schmalen Geldbeutel geeignet. Bis auf den jeweils wechselnden „Wochenschmaus“ für 4,90€ zahlt man hier nie über 4€ für ein Essen. Die Burger kosten je nach Auflage zwischen 2,40€ und 3,40€; die Currywurst mit Brötchen gibts für 3,10€.

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Zu Trinken gibt es hier natürlich auch reichlich. Von der Limo bis zum koffein- oder teeinhaltigen Heißgetränk über 3 verschiedene Sojamilchshakesorten ist alles vorhanden und kostet zwischen 1 und 2€. Da muss man sich nur noch entscheiden können… Nachdem wir die Karte einige Minuten studiert hatten habe ich mich für einen Saitancheeseburger mit Waldfruchtshake und der Herzkönig für einen Räuchertofu-Salat mit Blaubeershake entschieden. Wie die Bienchen haben die beiden Damen hinter der Theke unseren Wunsch in die Tat umgesetzt:

Essen

Die Form meines Burgers hat mich anfangs zwar etwas verwirrt (irgendwie erwarte ich da immer etwas rundes…), aber Brötchen ist schließlich Brötchen und so tat es dem Geschmack natürlich überhaupt keinen Abbruch. Lecker lecker! Dem bärtigen Mann mir gegenüber hat es sichtlich ebenfalls geschmeckt. Nach kurzer Wartezeit kamen dann auch unsere Shakes hinterher. So gut!
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Auch wenn ich mir wirklich Zeit gelassen habe ist irgendwann leider auch der leckerste Sojamilchshake alle und der Burger verputzt. Zurück bleiben 2 satte und zufriedene Veggies, die wissen wo sie gerne mal wieder essen gehen wenn es sie nach Halle verschlägt:

[la ka rot]
Ludwig Wucherer Straße 29
06108 Halle
Tel. 0345/9592981
http://www.lakarot.de/

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag von 12-22 Uhr
Samstag von 18-22 Uhr
Sonntag – Ruhetag

Oreo-Bananeneis

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Ich hab mich gar nicht getraut diesen Post bei dem !%.?&:*wetter der letzten Tage zu schreiben, doch ich glaube heute kann ich es wagen…der Sommer zeigt sich und das kommende Wochenende soll auch toll werden *horay*.

Hier nun also mein erstes Eis-Rezept der Saison:

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Ihr braucht:

IMGP6062• 5 gefrorene Bananen
• 2 EL Joghurt (hier Zitrone-Limette von Alpro)
• 1 EL Mandelmus
• 1TL Agavendicksaft oder Ahornsirup
• 3 zerbröselte Oreokekse

Und so gehts:

  1. Die Bananen kleinschneiden und über Nacht (oder für min. 8 Stunden) ins Tiefkühlfach geben.IMGP6059
  2. Die Bananen, den Joghurt, das Mandelmus und den Sirup in einen Mixer geben und schön cremig mixern.IMGP6064
  3. Dann die zerbröselten Kekse unterheben und für ca. 4-5h ins Tiefkühlfach geben.IMGP6066
  4. Rausholen, servieren & schmecken lassen 🙂IMGP6248